Die Luft wird dünn: Ihr befindet euch auf 3'883 m ü.M. Eine Gondel ist jetzt auf schwindelerregender Höhe. Ihr seid auf der höchstgelegenen Seilbahnstation Europas angekommen. Die Gipfel der Alpen sind zum Greifen nah. Im Gletscherpalast seid ihr Eisprinzessin und Eisprinz. Ein blau-kaltes Wunder unter dickem Eis.
Die Gornergrat Bahn, eine echte elektrische Zahnradbahn, windet sich langsam den Riffelberg hinauf. Die Landschaft zieht wie ein Film an euch vorbei: das Matterhorn, Arvenwälder, eine Gämse. Plötzlich seht ihr nur noch Steine und Felsen. Und ganz oben steht ein Hotel, das aussieht wie ein kleines Schloss. Die Kuppeln gehören zu einer Sternwarte. Und die Aussicht ist nach allen Seiten phänomenal.
So war es in alten Zeiten, als die Menschen von Zermatt ein armes Leben führten. Im Matterhorn Museum, Zermatlantis, geht ihr durch Häuser und Räume von anno dazumal. Kennt ihr die Geschichte von der Erstbesteigung des Matterhorns? Vier Männer sind abgestürzt. Das zu dünne Seil, das sie das Leben kostete, könnt ihr auch im Museum anschauen. Kein Märchen. Das ist wahr.
Der Helicopterpilot ist ein toller Typ. Wenn ihr da oben in der Luft seid, seht ihr die Welt mit anderen Augen. Bergsteiger am Matterhorn. Ein Blick über so viele Täler. Und in Gletscherspalten. So dicht dran fliegen die. Die Piloten von der Air Zermatt können das. Sie sind Bergretter.
Wusstet ihr, dass noch bis vor 40 Jahren fast ausschliesslich Kutschen in Zermatt fuhren? Und die Leute gingen viel mehr zu Fuss. Wenn ihr dieses Lebensgefühl einmal nachempfinden wollt, dann solltet ihr eine Kutschenfahrt durch Zermatt machen. Werner Imboden wartet am Bahnhofplatz auf euch. Und achtet mal darauf, wie euch die Leute anschauen, wenn ihr durch Zermatt kutschiert werdet.